Eine kleine Stärkung gefällig?

Bildbericht: Alexandra Grüter-Axthammer

Wie Direktor Peder Koch in der Begrüssungsrede sagte, brauche es zum Gesundwerden ein Haus mit Charme und eine schöne Umgebung. So machten sich viele Besucher nach der Ansprache auf den Weg und gingen auf Stippvisite in und um die Klinik.

Viele Nachbarn der Berit nutzten die Gelegenheit, um die neuen Räume zu besichtigen, aber auch von weiter her kamen Besucher. Einige waren selbst mal Patienten in der Berit Klinik, andere sind Angehörige vom Personal oder einfach «gwundrig», wie es hier aussieht.

Peder Koch freut sich über die vielen Gäste. «Es zeigt das grosse Interesse an der Klinik, und wir und unsere Mitarbeiter kommen mit den Nachbarn und Interessierten in Kontakt.»

«Die Zimmer sind seit dem Umbau viel geräumiger», sagt ein ehemaliger Patient, der noch vor dem Umbau in Niederteufen operiert wurde. «Ich war noch in einem Viererzimmer untergebracht.»

«Bei dieser Aussicht möchte man doch gar nicht mehr nach Hause gehen», sagt die Besucherin auf dem Balkon zu ihrer Begleitung.

In den Räumen der Physiotherapie können einige Geräte ausprobiert werden, und die Therapeuten erzählen den Besuchern von ihren Erfahrungen in der neuen Klinik oder beantworten auch therapeutische Fragen.
Um 12.30 Uhr warten junge Fussballfans in der Physiotherapie auf den angekündigten Spieler des FC St. Gallens. Der zwanzigjährige Mittelfeldspieler, Miro Muhei, verletzte sich gestern im Training und kommt mit Krücken zur Autogrammstunde.

Typisch Appenzell – das Appenzeller Echo.

Chäshörnli mit Apfelmus oder grillierte Würste gab es zum Zmittag. Getränke standen für alle bereit und eine Auswahl an Desserts.

Auch die Umgebung gefällt und wer dem Rummel am heutigen Tag ausweichen möchte, findet hinter dem Haus einen kleinen Barfussweg oder kann ganz einfach die viel gelobte Aussicht geniessen.


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