
Schleimbeutelentzündungen
Bei einer Schleimbeutelentzündung handelt es sich um eine Entzündung im Bereich des Kniegelenks.
Sie kann Schmerzen verursachen, die Beweglichkeit einschränken und das Knie im Alltag spürbar in seiner Funktion einschränken. Je nach Schweregrad kommen unterschiedliche konservative und weiterführende Therapien in Betracht. Das Ziel besteht darin, die Beschwerden zu mindern und die Funktion des Kniegelenks so gut wie möglich zu bewahren.
Die Berit Klinik bietet die Behandlung von Schleimbeutelentzündungen am Knie an. Unsere Kniespezialisten und Orthopäden kombinieren moderne Diagnoseverfahren mit bewährten und aktuellen Therapiemethoden. Für jeden Patienten wird daraufhin ein individuelles Behandlungskonzept erstellt, welches auf den jeweiligen Befund und den Verlauf abgestimmt ist.
Ursache
In der Regel entsteht eine Schleimbeutelentzündung im Knie (Bursitis) durch Überlastung des Kniegelenks oder Stürze. Auch wiederholte Bewegungen oder ein längeres Knien kann eine Entzündung der Schleimbeutel auflösen. Begünstigt werden die Beschwerden mitunter durch entzündliche Grunderkrankungen wie Rheuma. In seltenen Fällen ist eine Infektion die Ursache.
Heilungsverlauf
Der Heilungsverlauf einer Schleimbeutelentzündung am Knie hängt von dem Ausmass der Entzündung und der Ursache ab. In vielen Fällen bessern sich die Beschwerden mit Schonung und konservativer Behandlung innerhalb weniger Tage bis Wochen. Bei stärker ausgeprägten, wiederkehrenden oder bakteriell verursachten Entzündungen kann die Heilung mehr Zeit in Anspruch nehmen. Dann sind mitunter weiterführende Massnahmen wie eine Punktion oder der Gabe von Antibiotika erforderlich. Nach einem operativen Eingriff ist mit einem Heilungsverlauf von mehreren Wochen zu rechnen.
Behandlung
Zunächst beginnt in vielen Fällen die Behandlung mit konservativen Massnahmen, die das Knie entlasten und die Entzündung lindern sollen. Dazu zählen vor allem körperliche Schonung, Kühlung sowie entzündungshemmende Medikamente. Bei Bedarf kann ergänzend eine Punktion, Physiotherapie oder gezielte Injektion sinnvoll sein. Besteht eine Infektion oder klingen die Beschwerden trotz dieser Massnahmen nicht ausreichend ab, kann eine intensivere medizinische Behandlung oder in bestimmten Fällen auch ein operativer Eingriff notwendig werden.


















