
Hüftchirurgie
Die Hüftchirurgie umfasst operative Behandlungen bei Erkrankungen und Verletzungen des Hüftgelenks.
Die Hüftchirurgie umfasst operative Behandlungen bei Erkrankungen und Verletzungen des Hüftgelenks. Dazu gehören Eingriffe bei Hüftarthrose, Fehlstellungen oder hüftnahen Knochenbrüchen. Je nach Befund können gelenkerhaltende Verfahren oder der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks infrage kommen. Das Ziel besteht darin, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und die Belastbarkeit der Hüfte wiederherzustellen. Dabei stehen die individuellen Beschwerden und die Selbstständigkeit im Alltag im Mittelpunkt.
Die Behandlung von Hüfterkrankungen und Hüftverletzungen gehört zum Leistungsspektrum der Berit Klinik. Unsere Hüftspezialisten und Orthopäden verbinden moderne Diagnostik mit konservativen, operativen und rehabilitativen Behandlungsmethoden. Darauf aufbauend wird für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept erstellt, das auf den jeweiligen Befund und die persönlichen Anforderungen abgestimmt ist.

Ursache
Hüftbeschwerden können durch Verschleiss, Fehlstellungen, Verletzungen oder Durchblutungsstörungen verursacht werden. Häufig liegt eine Hüftarthrose vor. Dabei baut sich der Gelenkknorpel über Jahre hinweg ab, sodass die Belastung zunehmend direkt auf den darunterliegenden Knochen wirkt. Angeborene oder erworbene Fehlformen, wie eine Hüftdysplasie oder ein Hüftimpingement, verändern die Druckverteilung im Gelenk und können den Knorpel zusätzlich schädigen. Nach Stürzen oder Unfällen können zudem Knochenbrüche und Verrenkungen auftreten. Auch Entzündungen der Schleimbeutel oder eine Hüftkopfnekrose können Schmerzen verursachen. Bei einer Hüftkopfnekrose wird ein Teil des Hüftkopfes nicht mehr ausreichend durchblutet, wodurch Knochengewebe geschädigt werden kann.

Diagnose
Die Diagnose bei Hüftbeschwerden beginnt mit einem ausführlichen Gespräch und einer körperlichen Untersuchung. Unsere Hüftspezialisten und Orthopäden erfassen die Beschwerden, mögliche Verletzungen und Einschränkungen im Alltag. Anschliessend wird die Beweglichkeit, die Muskelfunktion und das Gangbild beurteilt. Ergänzend kommen je nach Fragestellung bildgebende Verfahren wie Röntgen, Ultraschall oder MRT zum Einsatz. Damit lassen sich Veränderungen an Knochen, Knorpel und umliegenden Weichteilen genauer untersuchen. Auch mögliche Ursachen ausserhalb des Hüftgelenks werden bei der Abklärung berücksichtigt. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse wird eine individuelle Behandlung geplant. Entscheidend ist dabei, ob konservative Massnahmen ausreichen oder ein operativer Eingriff sinnvoll ist.

Behandlung
Eine Hüftoperation kommt infrage, wenn konservative Behandlungen keine ausreichende Verbesserung bewirken oder eine Verletzung eine operative Versorgung erfordert. Die Operationsmethode richtet sich nach der Diagnose und dem Ausmass der Schädigung. Je nach Befund werden gelenkerhaltende, stabilisierende oder gelenkersetzende Eingriffe durchgeführt.

Heilungsverlauf
Die Heilung nach einer Hüftoperation hängt von der Art des Eingriffs, den individuellen Voraussetzungen und der Rehabilitation ab. Zu Beginn können Schmerzen und Schwellungen auftreten. Unter fachlicher Anleitung werden die Beweglichkeit und Belastbarkeit der Hüfte schrittweise aufgebaut. Eine regelmässige spezialisierte Physiotherapie unterstützt die Genesung. Je nach Befund und Operationsmethode kann die Erholung mehrere Wochen bis Monate beanspruchen.


















