
Hüftimpingement
Ein Hüftimpingement ist eine knöcherne Formstörung im Hüftgelenk.
Dadurch passen der Oberschenkelkopf und die Hüftpfanne nicht mehr exakt zueinander. Das führt zu einem mechanischen Konflikt im Gelenk. Zunächst macht sich dieser häufig durch Hüftschmerzen und Bewegungseinschränkungen bemerkbar. Falls der Befund im weiteren Verlauf unbehandelt bleibt, kann eine Überlastung des Gelenks die Folge sein, wodurch der Gelenkknorpel geschädigt wird.
Ein Hüftimpingement erfordert eine präzise Diagnose und Behandlung. Dafür stehen in der Berit-Klinik spezialisierte Fachärzte für Erkrankungen und Verletzungen des Hüftgelenks zur Verfügung. In Abhängigkeit von der Ausprägung des Befunds kommen diagnostische, konservative, operative und rehabilitative Behandlungsverfahren in Frage.

Ursache
Die Ursachen eines Hüftimpingements sind nicht eindeutig geklärt. Es wird vermutet, dass vor allem die genetische Veranlagung eine bedeutende Rolle spielt. Begünstigt wird das Risiko der Fehlstellung unter anderem durch Leistungssport im Jugendalter. Daher sind von dieser Erkrankung häufig junge Menschen betroffen, die ihr Hüftgelenk im Sport oder im Alltag stark beanspruchen.

Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmass der Beschwerden, der Bewegungseinschränkung und dem individuellen Befund. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, die Funktion der Hüfte zu verbessern und Folgeschäden am Gelenk möglichst zu vermeiden. Die Berit-Klinik deckt im Hüftbereich ein breites Spektrum an diagnostischen, konservativen, operativen und rehabilitativen Verfahren ab. So kann fachärztlich beurteilt werden, ob konservative Massnahmen genügen oder ob ein gelenkerhaltender operativer Eingriff in Betracht gezogen werden sollte.

Heilungsverlauf
Der Heilungsverlauf bei einem Hüftimpingement wird vor allem durch die Ausprägung des Befunds, das Ausmass der Beschwerden und mögliche bereits bestehende Knorpelschäden beeinflusst. Ziel der Behandlung ist es, Schmerzen zu lindern, die Gelenkfunktion zu verbessern und eine weitere Überlastung des Hüftgelenks möglichst zu vermeiden. Ohne geeignete Behandlung kann die anhaltende mechanische Reizung den Gelenkknorpel zunehmend schädigen und die Entwicklung einer frühen Hüftarthrose begünstigen.


















